Camping: EU und Mittelmeeranrainerstaaten

Camping – Infos zu EU-Ländern und Mittelmeeranrainerstaaten

Bitte erkundigen Sie sich beim ARBÖ bzw. auf den Internetseiten des Außenministeriums vor Fahrtantritt über allfällige Reisewarnungen oder besondere Bedingungen!

Ägypten: Einreise mit Caravan oder Wohnmobil: Für Caravan und Wohnmobile wird ein zweifaches Inventarverzeichnis verlangt. Es gibt nur wenige offizielle Zeltplätze. Wildes Campen ist nicht erlaubt.

Algerien: Einreise mit Caravan oder Wohnmobil: Für Caravan und Wohnmobile wird ein zweifaches Inventarverzeichnis verlangt. Es gibt nur wenige offizielle Campingplätze. Wildes Campen ist nicht erlaubt.

Belarus: Für Caravan und Wohnmobile wird ein zweifaches Inventarverzeichnis verlangt. Es gibt nur wenige offizielle Campingplätze. Wildes Campen ist nicht erlaubt!

Belgien: Eine Nacht darf man im Wohnwagen oder Wohnmobil am Straßenrand verbringen. Ein nicht angekoppelter Wohnwagen darf höchstens 24 Stunden stehen bleiben.

Bosnien-Herzogowina: Campern wird geraten,  eine Liste über das Wichtigste im Caravan bzw. Wohnmobil befindliche Inventar mitzuführen und diese bei der Einreise vom Zoll bescheinigen zu lassen, um eine reibungslose Wiederausreise zu sichern.

Bulgarien: Für Caravan und Wohnmobil muss ein doppeltes Inventarverzeichnis vorgelegt werden, auf dessen Bestätigung durch das Einreisezollamt man bestehen sollte. Folgende Maße müssen beachtet werden. Die Höhe darf 3,80 m und die Breite 2,50 m nicht überschreiten. Ungebremste Anhänger dürfen 50% vom Eigengewicht des Zugwagens nicht überschreiten. Freies Campen an der Straße  ist in Bulgarien nicht erlaubt, auch wird dringend davon abgeraten.

Estland: Campingreisen können auf eigene Faust unternommen werden. Freies Campen an der Straße oder auf Rastplätzen ist verboten.

Finnland: Es gibt ca. 350 Campingplätze, davon sind ca. 200 dem Finnischen Fremdenverkehrsverband angeschlossen (blauweißes Schild mit Zelt). 70 Plätze sind ganzjährig geöffnet. Verzeichnisse erhält man in „R-Kiosken“ und Buchhandlungen in Finnland. Freies Campen ist nur mit Genehmigung des Grundbesitzers gestattet.

Frankreich: Die Einreise mit Wohnmobil und Caravan ist ungehindert erlaubt. Es gibt mehr als 9000 Campingplätze, einige werden von den Gemeinden kommunal betrieben. Die Camping Card International (CCI) sollte mitgenommen werden, da diese auf vielen Campingplätzen verlangt wird. Freies Campen ist in Frankreich und Korsika verboten. Einmaliges Übernachten auf Park- und Rastplätzen ist jedoch gestattet. Dennoch sollte aus Sicherheitsgründen ein Campingplatz angefahren werden. Das Stromnetz ist auf eine Spannung von 220 Volt Wechselstrom (50 Hz) ausgelegt. Ein Adapter sollte mitgeführt werden, da viele Campingplätze noch nicht mit den Euro-CEE-Stecker ausgestattet sind.

Griechenland: Die Einreise mit Wohnmobil und Caravan-Gespann ist ungehindert erlaubt. Caravan-Anhänge unterliegen folgender Beschränkung: Höhe 3,80 m, Breite 2,50 m, Länge 12 m, Achsgewicht 9 t, Gesamtlänge für Zugwagen und Anhänger beträgt 15 m. Freies Zelten und Campen ist im ganzen Land verboten. Es gibt zahlreiche offizielle Campingplätze. Ein Campingverzeichnis können Sie beim Fremdenverkehrsamt erhalten. Wohnmobile können in Athen gemietet werden. Weitere Auskünfte gibt die „Griechische Camping-Vereinigung, Odos Solonos 102, GR-106 80 Athen.Tel: (01) 362 15 60, Telefax: (01) 346 52 62.

Großbritannien: Die Einreise mit Wohnmobilen und Caravan-Gespannen ist ungehindert erlaubt, solange die im Fahrzeugschein eingetragene Anhängerlast nicht überschritten wird. Wohnmobil: Höchstbreite 2,55 m, Länge 12 m. An der Straße dürfen Sie nicht im Auto, Wohnwagen oder Campmobil übernachten. Wenn Sie innerhalb einer geschlossenen Ortschaft frei zelten wollen, brauchen Sie dazu die Erlaubnis der örtlichen Autoritäten.

Irland: Die Einreise mit Wohnmobilen und Caravan-Gespannen ist ungehindert erlaubt. Die Nebenstraßen in Irland sind sehr eng und kurvenreich. Vorsichtiges Fahren wird empfohlen. An der Straße dürfen Sie nicht im Auto, Wohnwagen oder Campmobil übernachten.

Italien: Wohnmobile und Caravan-Gespanne bis 12 m Länge können ungehindert einreisen. Eine Genehmigung ist nach EU-Recht nicht erforderlich. In Italien darf man auf Autobahnparkplätzen eine Nacht verbringen, Zelten hingegen ist verboten. Nicht einmal die Füße des Wohnwagens dürfen ausgefahren werden. Auch an anderen Straßen ist das Übernachten gestattet, solange es nicht gegen eine örtliche Verordnung verstößt.

Kroatien: Die Einreise mit Wohnmobilen und Caravan-Gespannen ist ungehindert erlaubt. Gespanne, die breiter sind als 2,50 m, länger als 18 m oder höher als 4 m, dürfen in Kroatien nur mit Sondergenehmigung fahren. Campern wird geraten, eine dreifache Liste über das wichtigste im Caravan bzw. Wohnmobil befindliche Inventar mitzuführen und diese bei der Einreise vom Zoll bescheinigen zu lassen, um eine reibungslose Wiederausreise zu sichern.

Freies Campen ist in Kroatien nicht erlaubt.Die meisten der kroatischen Campingplätze befinden sich an der Adriaküste. Weitere Informationen und Reservierungen durch Kamping Udruga (Kroatischer Campingverband), Pionirska 1, HR-42440 Porec. Tel:(052) 45 13 24. Telefax: (052) 45 12 79.(E-Mail: croatian.camping.union@pu.tel.hr).

Lettland: Campingreisen können auf eigene Faust unternommen werden. Freies Campen an der Straße oder auf Rastplätzen ist verboten.

Litauen: Campingreisen können auf eigene Faust unternommen werden. Freies Campen an der Straße oder auf Rastplätzen ist verboten.

Luxemburg: Übernachten im Auto, Wohnwagen oder Campmobil an öffentlichen Verkehrswegen ist nicht erlaubt. Das gilt auch für die Autobahnparkplätze.

Makedonien: Campern wird geraten, eine Liste über das Wichtigste im Caravan bzw. Wohnmobil befindliche Inventar mitzuführen und diese bei der Einreise vom Zoll bescheinigen zu lassen, um eine reibungslose Wiederausreise zu sichern.

Marokko: Die Einreise mit Caravan oder Wohnmobil ist erlaubt. Es wird eine zweifache Inventarliste (möglichst in Französisch) verlangt, dann wird an der Grenze eine schriftliche Deklaration über die vorübergehende Einfuhr ausgestellt oder es muss ein Carnet de Passage vorgelegt werden.

Niederlande: Übernachten am Rand der Straße und freies Campen ist in den Niederlanden nicht erlaubt. Das Niederländische Büro für Touristik veröffentlicht eine Liste aller Campingplätze.Bei der Einreise mit Wohnmobil ist eine Höhe von 4 m, eine Länge von 8 m erlaubt. Die Gespannlänge darf 18 m nicht überschreiten. Bei einem Gewicht von 750 kg bis 3500 kg ist eine Auflaufbremse erforderlich. 

Norwegen: In Norwegen ist freies Campen erlaubt, sofern man zuvor bei der Gemeinde, Polizei und/oder dem Grundstückseigentümer eine Genehmigung einholt. Die Höchstbreite von Wohn- und Bootsanhängern beträgt maximal 2,55 m. Ist der Anhänger über 2,30 m breit und der Breiten-Unterschied zwischen Zugfahrzeug und Anhänger größer als 50 cm, müssen an beiden Außenspiegeln in Fahrtrichtung euronorm-gerechte Rückstrahler angebracht werden. Das Gespann darf eine Gesamtlänge von 18,50 m nicht überschreiten. Einige Straßen sind für das Befahren mit Caravan ungeeignet. In einem Faltblatt des Norwegischen Fremdenverkehrsamtes sind diese Straßen aufgeführt.

Österreich: Die Einreise mit Wohnmobilen und Caravangespannen ist ungehindert erlaubt, solange die im Fahrzeugschein eingetragene Anhängerlast nicht überschritten wird. An den Straßen ist Übernachten erlaubt, solange kein Parkverbot gilt und nicht der Eindruck entsteht, dass Sie Campen. Von daher darf der Wohnwagen auch nicht vom Fahrzeug abgekoppelt werden. Freies Campen ist nicht erlaubt. Wenn Sie in den staatlichen Forsten frei zelten wollen, brauchen Sie die Genehmigung des örtlichen Bürgermeisters.

Polen: Für den Caravan ist eine Grüne Versicherungskarte erforderlich. Das Übernachten im Auto, Wohnwagen oder Wohnmobil ist an öffentlichen Verkehrswegen nicht erlaubt.

Portugal: Das Übernachten im Auto, Wohnwagen oder Campmobil ist in Portugal erlaubt, auch an den Autobahnen und anderen Verkehrswegen. Camper dürfen allerdings nicht länger als 48 Stunden am selben Platz bleiben.

Die vorgeschriebenen Maximalmaße von Pkw-Caravan-Anhängern betragen: Höhe 4 m, Breite 2,50 m, Länge einschließlich Zugfahrzeug 18 m. Anhänger-Zugfahrzeuge müssen ein gelbes, blauumrandetes Dreieck mitführen, das an der Grenze erhältlich ist.

Rumänien: Das Übernachten auf Rastplätzen oder an der Straße ist nicht erlaubt. Für den Caravan und das Wohnmobil sollte ein Inventarverzeichnis in doppelter Ausfertigung mitgeführt werden.

Russische Föderation: Übernachten im Auto, Wohnwagen oder Campmobil an öffentlichen Verkehrswegen ist nicht erlaubt. Das gilt auch für die Autobahnparkplätze.

Schweden: In Schweden ist freies Campen mit Einschränkungen für 1 Nacht erlaubt. Die maximale Breite für den Caravan beträgt 2,50 m, die Gesamtlänge von Pkw und Caravan beträgt maximal 24 m. Die Campingkarte „Svenskt Campingkort“ wird auf den meisten Campingplätzen verlangt. Wer noch keine hat, kauft  sie auf dem ersten Campingplatz. Gültigkeit: gesamte Saison.

Schweiz: Für Caravan und Wohnmobile kann ein zweifaches Inventarverzeichnis über die Wertgegestände im Fahrzeug verlangt (Fernsehgerät, Video usw.)werden. Für die Einreise gelten folgende Bestimmungen: Breite 2,50 m, Länge 12 m – diese Maße gelten auch für das Befahren von Passstraßen;  zu beachten sind lokale Einschränkungen z.B. Bergstraßen, die  nur für Fahrzeuge bis 2,3 m vorgesehen sind. Die Gesamtgespannmaße betragen: Breite 2,50 m , Länge 18,35 m. Anhänger zur Beförderung unteilbarer Sportgeräte sind bewilligungspflichtig (erteilen die Grenzstellen).Der Anhänger muss mit einer Auflaufbremse oder mit einer Bremse versehen sein, die vom Fahrersitz aus bedient werden kann, sofern das Gesamtgewicht des Anhängers das halbe Leergewicht des Zugfahrzeugs übersteigt.

Serbien und Montenegro: Campern wird geraten, eine Liste über das wichtigste im Caravan bzw. Wohnmobil befindliche Inventar mitzuführen und diese bei der Einreise vom Zoll bescheinigen zu lassen, um eine reibungslose Wiederausreise zu sichern. Freies Campen ist in Serbien und Montenegro nicht erlaubt.

Slowakische Republik: Übernachten ist nur auf gekennzeichneten Rast-Parkplätzen erlaubt. Der Caravan darf eine Höhe von 4 m und eine Breite von 2,50 m nicht überschreiten, für die Gesamtlänge besteht keine Vorschrift. Es ist empfehlenswert, für Caravan und Wohnmobil ein Inhaltsverzeichnis mitzuführen. Weitere Auskünfte erteilt die Slowakische Camping- und Caravaning Gesellschaft, Junácka 6, SK-832 02 Bratislava. Tel. (07) 49 24 92 26, Fax: (07) 49 24 95 68. Wird das Fahrzeug nicht vom Eigentümer selbst benutzt, muss der Fahrer im Besitz einer Benutzungsvollmacht sein.

Slowenien: Freies Campen ist in ganz Slowenien verboten. Es ist nicht erlaubt, auf Rast- und Parkplätzen zu übernachten. Die Einreise mit Wohnmobilen und Caravan-Gespanne ist ungehindert erlaubt. Es ist ratsam, eine Inventarliste mitzuführen und sich diese Liste beim Zoll bestätigen zu lassen.

 

Spanien: Wer eine Nacht am Rand der Straße verbringen will, kann das in Spanien ohne weiteres tun. Das gilt auch für die Parkplätze an den Autobahnen. Weitere Informationen erteilt der Campingverband Federacion Espanola de Empresarios  de Campings y C.V., San Bernado 97 - 99, Edificio Colomina 3°, E-28015 Madrid. Tel: 91 / 448 12 34. Telefax: 91 / 448 12 67.

Tschechische Republik: Freies Campen ist in Tschechien verboten. Der Caravan darf eine Höhe von 4 m und eine Breite von 2,50 m nicht überschreiten. Es ist empfehlenswert, für Caravan und Wohnmobil ein Inhaltsverzeichnis mitzuführen.

Tunesien: Einreise mit Caravan oder Wohnmobil: Für Caravan und Wohnmobile wird ein zweifaches Inventarverzeichnis verlangt. Es gibt nur wenige offizielle Zeltplätze. Wildes Campen ist nicht erlaubt.

Türkei: Die Einreise mit Wohnmobilen und Caravan-Gespannen ist ungehindert möglich. Wichtiger Hinweis: Das Fahrzeug wird in den Reisepass des Besitzers bzw. Fahrers eingetragen. Bei Ausreise muss darauf geachtet werden, dass die Eintragung wieder gelöscht wird. In der Türkei ist das Übernachten auf Rast- und Parkplätzen nicht gestattet. Detaillierte Auskünfte erteilt auch der nationale Zelt- und Wohnwagenverband: Türkiye Kamp ve Karan Dernegi, Nenhatun cad. 96, Gaziosmanpasa, TR-Ankara, Tel: (0312) 266 48 64, Fax: (0312) 266 48 65.

Ukraine: Es gibt kaum ausgewiesene Campingplätze. Außer in Landschaftsschutzgebieten und an Hauptverkehrstrassen ist das Zelten grundsätzlich überall erlaubt, jedoch nicht empfehlenswert!

Ungarn: Freies Campen ist in ganz Ungarn verboten. Es gelten folgende Caravan-Gespanne-Abmessungen: Höhe 4 m, Breite 2,50 m, erlaubte Gesamtlänge maximal 18 m.

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