Eine Reise von Krakau ins Hirschbergertal

Die Familie Heim aus Wien-Floridsdorf teilen mit uns ihre tollen Erfahrungen aus ihrem Campingurlaub. Wir bedanken uns für den schönen Reisebericht.

3.6.2018

Wir fahren über Brünn mit einer 10-Tagesvignette, die wir an der Grenze gekauft haben, auf der Ostrava - ein unsichtbarer Grenzübergang, auf einer hervorragenden Straße nach Poien. Von Katowice bis Krakau auf der Autobahn (Mautstrecke). In Krakau campen wir auf dem Platz CLEPARDIA. Großzügige ebene Standplätze auf Gras, einfache, saubere Sanitäranlagen. Sehr freundlicher Empfang mit Stadtplan, vielen Unterlagen auch in deutscher Sprache über die Sehenswürdigkeiten der Stadt.

4.6.

Mit dem Bus 164 zum WAWEL - die Stadtburg.
Besichtigen den Dom, den Kirchenschatz und die Katakomben. Besteigen den Sigismundturm, wo die 12t schwere Glocke hängt. Weiter geht's zu Fuß zur Stara Synagoge und Remut Synagoge mit angeschlossenem Friedhof und Gedenkmauer.

5.6.

Wir machen eine Führung im Königsschloss, die Privat- und Prunkräume,den Innenhof. Gehen in die Altstadt. Am Marktplatz sehen wir die Tuchhallen und besichtigen die beindruckende Marienkirche mit dem geschnitzten Veit Stoss Altar. Anschließend bummeln wir durch die Fußgängerzone zum Florianstor und zum Barbakan. (Kanonenbastion aus dem Mittelalter)

6.6.

Wir fahren über GLIWICE ( Gleiwitz )an den See bei OTMUCHOW auf den CP OPOLE. Der Platz ist klein, verfügt über ein grosses einfaches sauberes Waschhaus und Restaurant am Platz.

8.6

Wir sind in KLODZKO. CP AMFITEATER. Neuer Platz, klein, gerade im Aufbau, keine ebenen Plätze, jedoch Strom und ein neues Waschhaus. Entfernung zur Stadt ca 15 min zu Fuss. Besuchen die riesige Festung aus dem 11.Jhdt, hier wurde u.a. der bekannte Freiherr von Trenc gefangen gehalten, bummeln durch die Stadt sehen die alte Stadtbrücke. Da es bereits nachmittags war, suchten wir ein Restaurant. Leider waren alle, außer einem Eisstand, geschlossen. So blieb uns nur die Bordküche als Auswahl.

9.6.

Wir fahren weiter über Walbrzych (Waldenburg), eine Stadt, in der im 19.Jhdt die Leinenindustrie ihren Aufschwung nahm, nach KSIAZ, um das Schloss Fürstenstein zu besichtigen. Das ist das drittgrößte Schloss in Polen, einst die Perle Schlesiens genannt. Wir sehen beeindruckende Innenräume und wunderbare Gartenterassen.

Weiter geht es über den Ort BOLKOW,(eine Industriestadt aus dem 19.Jhd, in der es Leinen - , Leder- und sogar zwei Zigarrenfabriken gab) nach JAWOR. Dort besuchen wir die evangelische Friedenskirche zum heiligen Geist. Dieser gewaltige vierstöckige Fachwerkbau aus dem 17.Jhdt fasst 6000 Besucher und ist mit schönen vielfarbigen Wandmalereien ausgestattet. Wir fahren weiter nach MILKOW auf den CP WISNIOWA 142 (ACSI) mit großem Schwimmbad, Restaurant schönem Waschhaus. (Dort liegt noch meine Zahnbürste). Große ebene Wiese nebem einem Fluss, der ordentlich rauscht. Leider regnet es heute Abend.

10.6.

Heute fahren wir einige km nach KARPAZ um die Holzkirche in Wang zu besichtigen. Steile Berganfahrt, oben nur Privatparkplätze, auch für unser WOMO (nur gegen Bezahlung). Von hier hat man einen schönen Ausblick auf die Schneekoppe. Diese Kiche wurde aus Norwegen im Jahre 1841 importiert und ohne einen Nagel aufgestellt. lm Inneren sind schöne norwegische Schnitzarbeiten. In KARPNIK (Fischbach) umrunden wir das schön restaurierte Wasserschloss- heute Hotel. LOMNICA (Lomnitz). Auch hier ein renoviertes Schloss, 3 Räume sind zu besichtigen, der Rest wird gerade restauriert. Im Witwenhaus nebenan ist ein Hotel untergebracht, schöne Parkanlage. WOJANOW (Schildau) ein Märchenschloss, darin ein Restaurant. Die Orte liegen alle in kurzer Entfernung voneinader in schöner landschaftlicher Umgebung. In einigen Orten ist die Ortsbeschilderung in deutscher Sprache zu finden.

11.6.

Der Friedenspalast in BLEDRZYCHOWICE ist schön restauriert und beherbergt heute eine Schule. Es geht weiter zum Schloss CZOCHA. Die Burg stammt aus dem 13.Jhdt und wurde 1910 von einem deutschen Fabrikanten im neugotischen Stil renovlert. Die Burg wird fallweise von Harry Potter Fans gestürmt, da einige Filmsequenzen hier gedreht wurden. Wir übernachten auf den CP Plaza Chocha direkt am See. Ausstattung einfach, aber zweckmäßig. Fazit: Schöne Landschaft, gute Straßen, wenig Verkehr, sehr freundliche Leute, gutes Essen

12.6.

Wir treten unsere Heimreise über Görlitz, Dresden und Prag nach Wien an.