Ade Campingplatz: Tipps zum Wildcampen

Ade Campingplatz: Tipps zum Wildcampen

Campen, wo es uns gefällt? Beileibe nicht überall, aber Campanda gibt Auskunft. Foto: Campanda

Willkommen in der Natur: Freies Campieren abseits ausgewiesener Stellplätze, das sogenannte Wildcampen, ist beliebt, aber in Deutschland und anderen Urlaubsländern nicht immer erlaubt. Bei Verstößen drohen zum Teil empfindliche Geldstrafen von bis zu mehreren hundert Euro. Strikt reglementiert ist Campen unter anderem in Deutschland, Frankreich und Dänemark. 

In Schottland, Schweden, Norwegen und den baltischen Staaten hingegen können Camper mit Wohnmobil oder Wohnwagen nach Lust und Laune in der Natur oder am Straßenrand übernachten. Auch Australien hat ein Herz für Wildcamper. www.campanda.de, mit mehr als 20.000 Fahrzeugen das größte Buchungsportal für Wohnmobile und Wohnwagen weltweit, hat einen Atlas für Wildcamper zusammengestellt. 

Skandinavien: Liberal mit „Jedermannsrecht“

Die Skandinavische Halbinsel ist das Paradies für Verfechter des Wildcampens. Schweden etwa gewährt jedem Menschen das „Allemannsrätt“ zu. Deutsch: Jedermannsrecht. Es erlaubt mit Ausnahmen das Übernachten im Freien. Camper sollten sich aber an gewisse Spielregeln halten und respektvoll mit Natur und Bewohnern umgehen. Untersagt ist es zum Beispiel, mit Wohnmobil und Wohnwagen an Strände oder in Naturschutzgebiete zu fahren. 

Auch Norwegen gilt zu Recht als Wildcamping-freundliches Land. Wie in Schweden sollte man sich jedoch von Orten wie Nationalparks fernhalten, an denen motorisierte Fahrzeuge untersagt sind. In Dänemark jedoch ist wildes Campieren wie in Deutschland untersagt. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 500 Euro.

Großbritannien: Schottland Vorreiter 

In Großbritannien hebt sich Schottland positiv hervor. Wildcampen ist hier grundsätzlich erlaubt und wird im sogenannten „Scottish Outdoor Access Code“ geregelt. In diesem Zugangsrecht sind einige Verhaltensregeln aufgelistet, die im Grunde an den Common Sense appellieren. So fordert das Regelwerk einen respektvollen Umgang mit der Natur und dem Besitz Anderer.

In Schottland sind sogar Lagerfeuer prinzipiell erlaubt. 

Frei, freier, Australien 

Der fünfte Kontinent ist das Paradies für Wildcamper. Wohnmobile dürfen in Australien überall auch für mehrere Tage stehen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Der gesunde Menschenverstand sollte aber mitreisen: Trockene Flussbette sind genauso zu meiden wie zu große Entfernungen von der Zivilisation. Ferner gilt der Grundsatz „Take nothing but photographs, leave nothing but footprints“.

Deutschland: Für alles einen Paragraphen 

Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn nicht auch das Wildcampen gerichtlich geregelt wäre. Freies Campieren an dafür nicht vorgesehenen, öffentlichen Orten ist generell untersagt. Es gibt jedoch eine Ausnahme:

„Eine einmalige Zwischenübernachtung zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit“ ist zulässig. Das heißt, wer für sein Fahrzeug einen Parkplatz ohne explizites Halteverbot findet, kann dort in der Regel problemlos für eine Nacht sein Lager aufschlagen. Eine mehrfache Übernachtung an einem Ort ist nur auf Campingplätzen erlaubt beziehungsweise auf dafür vorgesehenen Stellplätzen. Auf Privatgrundstücken darf mit Zustimmung des Besitzers campiert werden. 

Frankreich: Attention Wildcamper 

Fast noch strenger geht es in Frankreich zu. Zwischen Ärmelkanal und Mittelmeerküste ist Wildcampen generell verboten. Gerade an Stränden und in touristischen Ballungszentren wird das Verbot auch strikt durchgesetzt.

Einige Gemeinden haben besondere Regeln für wildes Campen aufgestellt. Hier hilft eine Nachfrage beim Bürgermeisteramt. Bei Privatgrundstücken gelten ähnliche Regeln wie in Deutschland.

www.campanda.de 

hat sich seit seiner Gründung 2013 zum größten Online-Buchungsportal für Wohnmobile weltweit entwickelt. Derzeit verfügt Campanda über mehr als 20.000 Fahrzeuge in 32 Ländern. Das Angebot reicht vom kompakten Kastenwagen bis hin zum luxuriösen und vollintegrierten Premiumfahrzeug.